Unsere Buddys

An unserer Schule gibt es seit vielen Jahren Buddys.

Mitschülerinnen und Mitschüler werden durch sie unterstützt. Kinder der Klassen 5 und 6 helfen einmal in der Woche Schülerinnen und Schüler einer niedrigeren Klassenstufe im Unterricht.

Die Buddys gehen dieser Aufgabe zuverlässig in ihrer Freizeit nach, kommen z.B. früher zur Schule oder nutzen hierfür eine Freistunde. Die Aufgaben sind vielfältig. So üben sie mit einem Kind das Lesen oder Rechnen, helfen beim Sortieren der Arbeitsmaterialien oder auch den Überblick im Kunstunterricht zu behalten. Es gibt viele Aufgaben.

Regelmäßig pflegen zwei Buddys die Pflanzen im Schulhaus. Die Unterstützung durch die Buddys wird sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den Lehrerinnen und Lehrern sehr gerne angenommen. ( Frau Schulze – Otto )

 

Wir sind Buddys an der Schätzelberg – Grundschule

Wir sind Sophia und Lena aus der 5. Klasse und unterstützen regelmäßig einmal in der Woche die Kinder und die Lehrerin in der ersten Klasse im Deutschunterricht. Falls ein Kind etwas nicht gleich versteht, erklären wir ihm noch einmal die Aufgaben, sammeln die Hausaufgaben ein oder teilen Arbeitsblätter aus.

Es macht uns sehr viel Spaß Buddys zu sein und den Kindern zu helfen.

Sophia und Lena

Streitschlichter – Konfliktlotsen

Was machen wir als Streitschlichter?

Wir Streitschlichter möchten euch dabei unterstützen euren Streit selbst zu klären, d.h. ihr seid diejenigen, die den Streit lösen.

Wir helfen euch dabei und unterstützen euch.

Wir sind für euch da, wann immer ihr uns braucht. In jeder großen Pause laufen mindestens zwei von uns über den Schulhof. Ihr erkennt uns an unseren gelben Westen.

Am Ende der Hofpause halten wir die Türen für euch auf, damit ihr ruhig und ohne Gedrängel ins Schulhaus gehen könnt.

Wenn wir bemerken, dass es euch nicht gut geht, kümmern wir uns um euch. Seid ihr verletzt, dann bringen wir euch zum Schulbüro, wo euch weiter geholfen wird.

Klingelt es bei Regen ab und jeder muss im Klassenraum bleiben, dann sind zwei von uns bei euch und bieten Spiele an.

Jeden Dienstag treffen wir uns im Profilunterricht (1. und 2. Stunde) mit Frau Schulze – Otto. Hier werden wir zu Streitschlichtern ausgebildet,  besprechen Konflikte oder machen Spiele, die uns für unsere Aufgabe fit machen.

(formuliert von der Streitschlichtergruppe)

Einige Streitschlichter unserer Schule

 

Vertretungskonzept

Vertretungskonzept

der Schätzelberg-Grundschule 

Wolfsburger Weg13 -19

12109 Berlin

Grundsätzlich haben alle Schülerinnen und Schüler das Recht auf Unterricht. Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler erwarten, dass ihre Kinder während der Schulzeit und im Freizeitbereich entsprechend den rechtlichen Vorschriften sinnvoll und fachgerecht unterrichtet und betreut werden.

Ziel des Konzepts

Vertretungsunterricht ist Bestandteil des schulischen Alltags.

Für das Kollegium muss eine Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie Eindeutigkeit und Berechenbarkeit bei der Einteilung von Vertretungsunterricht geschaffen werden.

Ziel dieses Konzepts muss es sein, dass eine Unterrichtsqualität auch bei Vertretungen soweit wie möglich, aber auch entsprechend der haushaltstechnischen Möglichkeiten unserer Schule und unter Berücksichtigung der ohnehin schon vorhandenen Arbeitsbelastung aller Beteiligten erhalten bleibt.

Es sollte so wenig wie möglich Unterricht ausfallen.

Mehrarbeit sollte nur auf ein notwendiges Maß beschränkt bleiben.

Einen größtmögliche Unterrichtsversorgung einer größtmöglichen Schülerzahl sollte gewährleistet sein.

Sollte Vertretungsunterricht im Ausnahmefall nicht möglich sein, so werden die Schülerinnen und Schüler im Freizeitbereich betreut.

 

Fälle, die Unterrichtsvertretungen verursachen

  • Krankheit einer Lehrkraft (kurzfristig, langfristig)
  • Fortbildungen, die nicht auf den Nachmittag oder das Wochenende terminiert werden können
  • eintägige Exkursionen mit anderen Klassen des Hauses
  • mehrtägige Klassenfahrten mit anderen Klassen
  • Unterrichtsprojekte mit einzelnen Klassen
  • andere schulische Veranstaltungen (Festvorbereitungen, Proben, abendliche Konzerte usw.)

 

 

Formen von Unterrichtsvertretungen

  • sogenannte Ad-hoc-Vertretungen, am selben Tag erstmals anfallender Vertretungsunterricht
  • kurzfristig anfallende Vertretungen, die schon am Vortag bekannt gegeben wurden
  • Langzeitvertretungen, bei mehr als zweiwöchiger Abwesenheit von Lehrkräften, was z. T. mit längerfristigen Planänderungen verbunden ist

 

Inhalt des Vertretungsunterrichts

Das zu vertretende Fach wird im Vertretungsplan für die Lehrkraft sichtbar angezeigt.

Vertretungsunterricht sollte in der Regel auch als Fachunterricht und möglichst nach dem Vorgehen und den Vorgaben der zu vertretenden Kollegen gegeben werden.

Ist der Unterricht im Fach nicht möglich, ist die vertretende Lehrkraft angehalten, Grundkenntnisse in einem der selbst zu unterrichtenden Fächer zu vermitteln oder allgemeine Kompetenzen zu stärken oder das Allgemeinwissen zu vertiefen.

Ein gewisses Maß an Kooperationsbereitschaft zwischen den beteiligten Kolleginnen und Kollegen und den Schülerinnen und Schülern ist unabdingbar.

So sollte eine zu vertretenden Lehrkraft möglichst Planungsunterlagen so deponieren, dass zur Vertretung eingesetzte Lehrkräfte darauf zurückgreifen können. (auch per Telefon, Fax oder Mail)

 

Organisatorische Verabredungen

Eine unvorhergesehene Abwesenheit muss am ersten Tag zwischen 06.00 Uhr und 07.15 Uhr gemeldet werden.

Alle Kolleginnen und Kollegen nehmen zumindest vor Beginn ihres Unterrichts und vor dem Verlassen des Schulgebäudes nach ihrer Unterrichtstätigkeit Einblick in den Stand der Vertretungsplanung.

Hilfreich ist es, wenn unaufschiebbare Fortbildungsveranstaltungen terminlich schon mindestens zwei Wochen zuvor mit der planenden Schulleitung abgesprochen werden. Möglichst nur eine Lehrkraft sollte an einem Tag Fortbildungsveranstaltungen in Anspruch nehmen.

Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Kolleginnen und Kollegen sind nur in angemessenem Rahmen zur Unterrichtsvertretung heranzuziehen. Sie sind zu Fragen der Belastbarkeit zu Beginn eines jeden Schuljahres anzuhören.

Vorhersehbare Unterrichtsausfälle zu Beginn des Tages oder an dessen Ende werden schon Tage im Voraus bekannt gegeben, damit sich Schüler und Eltern darauf einstellen können.

Individuelle und von den Betroffenen jederzeit einsehbare Stundenkonten werden von der / dem stellvertretenden Schulleiter/in regelmäßig geführt.

Konferenzen, Dienstbesprechungen, Teamsitzungen, Elterngespräche sind in der unterrichtsfreien Zeit durchzuführen.

Die Begleitung von Klassen bei Exkursionen sollte möglichst nicht von zwei Lehrkräften durchgeführt werden, wenn dadurch mit erhöhtem Aufwand weiterer Unterricht vertreten werden muss.                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Grundsätze bei der Planung des Vertretungsunterrichts

Die Vertretung von Unterrichtsstunden sollte gleichmäßig unter Berücksichtigung von Schwerbehinderung und verkürzter Arbeitszeit auf das Lehrerkollegium aufgeteilt werden.

Da von der Schulleitung bei der jährlichen Planung angestrebt wird, möglichst wenige Springstunden einzuplanen, kann es gelegentlich vorkommen, dass vereinzelt Lehrkräfte vor ihrem regulären Unterrichtsbeginn oder nach ihrem Unterrichtsschluss zum Vertretungsunterricht herangezogen werden müssen.

Vertretungsunterricht sollte in der Regel von Lehrkräften erteilt werden, die

  • auch andere Fächer in der Klasse unterrichten und somit die Lerngruppe kennen
  • das zu unterrichtende Fach in anderen Klassen oder Jahrgangsstufen unterrichten
  • dazu beitragen, dass vor allem bei Langzeitvertretungen möglichst nicht mehr als zwei Lehrkräfte den Unterricht in einem Fach verantworten
  • vorrangig im Bereich der Klassenstufen 1 bis 3 oder 4 bis 6 tätig sind.

 

Prioritätenliste bei der Besetzung von Vertretungsstunden

  • Stunden, die zur Reserve ausgewiesen wurden, werden zur Vertretung verwandt.
  • Stunden für Arbeitsgemeinschaften fallen vor allem bei Langzeitvertretungen weg.
  • Eine Lehrkraft vertritt, wenn der eigene Unterricht durch Abwesenheit der eigentlich zu unterrichtenden Klasse entfällt.
  • Der Förderunterricht entfällt.
  • Mehrarbeit wird angeordnet. (Verfügungsstunden)
  • Teilungsunterricht fällt weg.
  • Unterricht in den 7. und 8. Stunden wird in den Klassen 5 und 6 nicht erteilt, um im Bereich der Klassen 1 bis 4 vertreten zu können. (Eine 6. planmäßige Unterrichtsstunde sollte erteilt werden.)
  • Die durch Sprachförderung und Integration anfallenden Stunden (Doppelbesetzungen) werden genutzt.
  • Bei besonders hohem Vertretungsbedarf wird die Anbahnung eines durch PKB finanzierten Vertrages vorgenommen.
  • Maßnahmen, wie Stillbeschäftigungen bei offener Klassentür, werden nur im absoluten Ausnahmefall (plötzlich hochschnellender Krankenstand innerhalb eines Tages) ergriffen.

 

 

 

Das vorliegende Vertretungskonzept wurde von der Gesamtkonferenz im Mai 2018 verabschiedet.